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Dieses Thema hat 6 Antworten
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 Alte Taverne zum grünen Drachen
Gast - Finin ( Gast )
Beiträge:

26.03.2001 13:31
Der Sturm, der Schwur, der Hass... Antworten
Schwere Unwetter zogen über den sonst schönen Wald in Greater Faydark, und der sonst so belebte Markt vor der Bank in Kelethin war wie ausgestorben.
Kein Elf zeigte sich außerhalb seiner Hütte, lediglich die vielen Tavernen waren zum Bersten gefüllt mit den vielen Reisenden. Aber eine echte gute Stimmung wollte sich auch hier nicht verbreiten. Bei jedem Donner der den Weltuntergang anzukündigen schien, zuckten die Gäste zusammen und blickten besorgt durch die Fenster in den Sturm, als befürchteten sie der nächste Blitz würde direkt zu ihnen in die Stadt zwischen den Baumkronen einschlagen.
Auch bei den Hochelfen in Felwhite wagte sich niemand auf die Straßen, jedoch fühlten sich die Bewohner hier in Steinhütten und umgeben von den Felswänden deutlich sicherer als die Abenteurer bei den Waldelfen in ihren schwankenden Baumhütten.
Nur ein einzelner Hochelf kämpfte verbissen und bis auf die Haut durchnäßt im Wald gegen den Sturm.
Sein Weg führte ihn jedoch nicht in einen sicheren Unterschlupf, sondern tiefer in den nun stockfinsteren Wald.
Sein Herz schmerzte vor Gram und Trauer, denn dunkle Schatten bedrückten seine Seele. Selbstzweifel und Einsamkeit waren es, die ihn immer weiter voran trieben.
Unweit vom ihm schlug ein Blitz in einen alten Baum, welcher ächzend und stöhnend zusammenbrach, dabei ein paar weitere Bäume mit sich riß.
Geblendet schloß der Elf seine Augen, setzte seinen Weg aber unbeirrbar fort. Wenige Minuten später, die ihm wie Stunden vorkamen, erreichte er zitternd vor Kälte, Nässe und Anstrengung eine dunkle Höhle. Kurz blieb er stehen, stieß dann einen tiefen, unelfischen Fluch aus und betrat das dunkle Erdloch, dessen Eingang mehr der Größe eines Zwerges, denn eines Elfen angepaßt schien.
Schmutzig vom Schlamm kroch der Elf tiefer, bis sich eine kleine Höhle vor ihm öffnete. Mit rot leuchtenden Augen musterte er seine Umgebung, entdeckte dann im Dunkel den verbotenen Altar.
Diesmal ohne zu zögern, trat er vor. Wischte sich den Schmutz aus dem Gesicht und begann grimmig sein Ritual vorzubereiten.
Aus seinem Umhang zog er zwei blutrote Kerzen an, und entzündete sie auf dem Altar. Süßlicher Duft des Todes breitete sich in der Höhle aus, in der plötzlich jegliches Geräusch verstummte.
Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Elfen, doch es spiegelte keine Freude wieder, sondern blanken Haß.
Ein hämisches Lachen, dass wie ein Grunzen klang, drang aus seiner Kehle.
Dann begann er eine uralte Formel zu sprechen und schon nach den ersten Worten breitete sich das Licht der Kerzen in der Höhle aus. Die Flammen wurden nun rot wie Blut und nahmen die Form einer Träne an, während der Geruch des Todes sich ebenfalls weiter verbreitete. Wenn bis eben noch ein paar Ratten und sonstiges Untier in der Höhle Schutz vor dem tosenden Sturm gesucht hatte, so war sie nun leer. Denn die Aura des Todes und des Hasses erfüllte nun das gesamte Erdloch rund um den verborgenen Altar.
Der Elf steigerte sein Murmeln in einen Singsang und bewegte sich rhythmisch dazu im eigenen Takt.
Er entblößte sich beim Tanzen, bis er vollkommen entkleidet und schmutzig vor dem Altar stehenblieb.
Die Stille war nun vollkommen, und jedes Geräusch, dass durch eine Bewegung entstanden wäre, verpuffte im Nichts. Die Augen des Elfen glühten nun ebenfalls blutrot wie die Kerzen und er begann mit einer Grabesstimme die folgenden Worte zu sprechen:

"Mein Herz wurde enttäuscht und verletzt, schlimmer als eine Waffe oder ein Zauber es jemals hätte tun können. Meine Seele ist besessen von Wut und Haß, meine Göttin hat mir nicht geholfen, obwohl ich mit all meiner Macht gekämpft hatte. Ich habe es satt, immer und immer wieder enttäuscht zu werden, ich hasse Dich für meine Einsamkeit UND SO ENTSAGE ICH DIR, TUNARE! MÖGE INNORRUK, DER GOTT DES HASSES FORTAN MEINEN WEG BEGLEITEN, ICH VERFLUCHE DICH UND DEINE MACHT DES LICHTES, DENN DU BIST SCHWACH UND ES NICHT WERT, MEINE GÖTTIN GENANNT ZU SEIN!"
Den letzten Satz hatte er geschrien und mit dem Verklingen der letzten Worte die beiden Kerzen verächtlich ausgespuckt.
Schlagartig wurde es dunkel in der Höhle. Sekunden die sich zu Ewigkeiten zu dehnen schienen vergingen, dann blitzte es grell in der Höhle auf und der Elf wurde zu Boden geschleudert. Eine dunkle Stimme durchdrungen von Spott und Hohn erklang aus dem Dunkel:
"Dies war eine weise Tat und so verschone ich dein erbärmliches Leben, doch keinem stinkenden Hochelfen sei es je gestattet mir zu dienen!"
Kaum war die Grabesstimme verklungen erschien in der Ecke gegenüber dem Altar ein schwaches, kaum zu erkennendes Licht und eine Frauenstimme sprach: "Du bist voller Haß und Wut und dein Fluch ist eins der schlimmsten Dinge, die ein Sterblicher begehen kann. Doch noch ist deine unsterbliche Seele nicht verloren. Ich gewähre Dir ein zweite Chance, doch die mußt Du Dir erst verdienen. Fortan soll dein Name nicht mehr "Elfenlicht" sein. Du wirst keinen Nachnamen mehr tragen, bis Du es wieder wert bist und einen verdienst."
Erneute Stille.
Nach einer langen Pause kroch der Elf gedemütigt und erfüllt von noch mehr Hass aus der Höhle, zurück in den Sturm der nun heftiger als jemals zuvor tobte, um zu sterben.

Finin,
ohne Nachnamen und bereit zu sterben.


PS:
HILFE !

Galner ( Gast )
Beiträge:

26.03.2001 16:30
Antworten

Galner ( Gast )
Beiträge:

27.03.2001 19:22
Re: Der Sturm, der Schwur, der Hass... Antworten
Es lag eine Ungewissheit in der Luft wie ich sie niemals vorher spürte. Als ich diesen Morgen erwachte fragte ich mich ob es ein Albtraum gewesen ist jedoch nachdem ich meine Robe angezogen hatte und auf den Weg hinaus trat sah ich das Der Sturm real gewesen sein musste....die paar Bäume in unser Stadt waren umgeknickt und noch immer wehte ein peitschender Wind.... unbehagliche Stille, beklemmende Gewissheit das das kein Traum war offenbarte mir die Realität, als ich sah das die Gassen Felwithe´s lehr waren. Da wo sonst Elfenkinder, Händler und so manche Reisene gingen lachten und handelten war nun niehmand mehr sogleich beschlich mein ein Gefühl der Einsamkeit. WAS WAR NUR GESCHEHEN?.....Ich setzte mich an unseren kleinen see und begann mit meiner Meditation um Kontakt zu meinen Gilden Brüdern und Schwestern zu erlangen, vielleicht wussten sie was passiert war dacht ich mir noch doch im gleichen Augenblick brach die Mentale Vereinigung ab ohne das sie wirklich zustande gekommen wäre....ich vernahm von einer Dunkelen Stimme bei der es mir eiskalt, noch kälter als in den weiten Steppen von Everfrost, über den Rücken lief immer wieder die selben Worte : ES IST DIE ZEIT DIE DAS MASS ALLER DINGE IST. ES IST DIE ZEIT......Mein Atem verstummte doch etwas lies mich aus meiner Meditation hochschrecken ein kalter Hauch ..NEIN aus dem Augenwinkel sah ich es noch, es war ein schwarzer Schatten der übers Wasser huschte...sogleich begann ich eine Formel des Feuers zu murmeln und das Wesen mit all meiner Macht zu bestrafen, jedoch als sich mein Blick schärfte war nichts mehr da...

Ich stand auf und sah etwas vertrautes etwas Leben das hier zurückgeblieben war in dieser sonst so Toten Stadt...ein Licht schimmerte aus dem Fenster der Stadthalle. Ich öffnete die Tür sah ich einige die zurückgeblieben waren dann erkannte ich sie. Es war der hohe Rat der Elfen jedoch die sonst so weisen Ältesten sahen Ratlos aus und das machte mir Angst. Ich trat vor und fragte den Ratältesten was geschehen sei jedoch blikte er nur zu Boden. Dann hob sich sein Haubt und ich konnte die lehre in seinen Augen sehen...
Dan sprach er zu mir, Worte die ich meines Lebens nicht vergessen sollte : Die Zeiten sind im Wandel es ist an jedem von uns sich zu entscheiden. Letzte Nacht, die nacht des Grossen Sturms haben unsere Götter im Zwist gelegen wegen einem von uns. Ein Hochelfen Kleriker.

Ein Blitz zuckte durch meine kreisenden Gedanken FININ ?

Ich bat den ältesten so sprecht doch bitte weiter...diese Unwissenheit Qälte mich und ich hang an jedem Wort das über seine Lippen kam.

Es ist Finin. (Diese Worte traffen mich wie ein Dolch ins Herz) ER WAR DER ERSTE. Andere weden seinem dunkelen Ruf folgen...Unsere seelen liegen in tiefer trauer....die anderen die uns beistehen sind ausgerügt um schlimmeres zuverhindern und um zu schauen wie es um die Kinder Tunare's bestellt ist. Schwehren Zeiten sehe ich entgegen....schwehren Zeiten....So das ihr noch auf dem weg des lichtes wandelt so helft mir uns den Kindern des Lichts....

Trotz tiefer Trauer und unbändigen Zornes über den Zweifel an dem Guten began ich meine Reise und machte mich auf den weg...Mein erstes Ziel sollte Kelethin sein die Stadt in den Bäumen vielleicht sollte ich da Antworten finden...In unser Gildenhalle angekommen sollten sich mir blad eine Antworten offenbaren denn ich traf Finin zusammengekrümmt in Whychwethiels Armen umgeben von anderen Brüdern und Schwestern............................................
Galner

Barthalo ( Gast )
Beiträge:

27.03.2001 21:07
Re: Der Sturm, der Schwur, der Hass... Antworten
Vollkommen durchnässt und sichtlich erschöpft ging er in dem Hafen der Zwerge von Bord. Es war eine äußerst unruhige Seefahrt gewesen, etwas noch nie da gewesenes – und Überfahrten von oder nach Freeport hatte er schon einige erlebt – auch weniger sonnige, aber das was letzte Nacht auf dem Meer der Tränen passiert war ist nicht von dieser Welt gewesen. „Wenn doch nur endlich der Boden aufhören würde zu wanken, ich dachte wenn ich vom Schiff steige gibt sich das“, brummte der Waldläufer. Aber er hatte das ungute Gefühl, das die Erde Faydwers noch mehr schwanken würde, als diese Nussschale, die er eben verlassen hatte. Aber das waren wohl noch die Auswirkungen dieses Sturms, indem die Götter selbst teil gehabt haben mussten.
Schließlich begab er sich auf den Weg nach Kelethin, nach dieser Nach vermisste er seine Heimatstadt noch viel mehr. Hoffentlich hatte Tunare die Siedlung der Waldelfen vor dem bösen geschützt. Es war schon einige Tage her, seit er zuhause war, das Schicksal hatte ihn in die weiten Norraths geführt, er hatte gegen untote Froschwesen in Guk genauso gekämpft wie gegen seltsam aussehende Monster auf dem verschneiten Kontinent Velious. Eigentlich hatte er sich auf sein Heim gefreut und auch auf die Überfahrt, denn im Vergleich zu den Eiswüsten, war die tropische See im Ozean der Tränen gerade zu eine Genugtuung. Aber mit dem Sturm hatte er nicht gerechnet, und nicht nur ihn hatte diese Macht überrascht. Es sah zeitweise so aus, als wolle das Schiff zerbersten und Prexus Tribut verlangen für die vielen Reisenden die er immer durch sein Element passieren lässt. Doch irgendwie haben es alle überlebt, es schien so als wenn Tunare selbst über ihn und das ganze Schiff gewacht hätte. Bei dem Gedanken an seine Göttin huschte ein Lächeln über seine Lippen. Schon oft hatte sie ihn in scheinbar aussichtslosen Situationen beigestanden und zum Sieg gegen das böse geführt.

Als er aus den Gedanken erwachte, bemerkte er, das er gerade an der Kreuzung in Butcherblock war. Den Weg war er zu oft gegangen, als das er sich noch drauf konzentrieren müsse, seine Füße fanden den Weg allein. Aber als er sich nun umsah bekam er ein Schrecken, überall entwurzelte Bäume und ausgerissene Äste, es war als hätte jemand versucht die Welt auseinander zu reißen. „Bei Tunare“ entfuhr es ihm. „Die hilft uns auch nicht hierbei“ antwortete ein Zwerg, der sich mit einem Baum abmühte, welcher den Weg in den Cauldron blockierte. „Sie hatte uns schon genug geholfen. Oder glaubt ihr ohne sie würde Faydwer nach einem solchen Sturme noch existieren?“, erwiderte der Waldelf und machte sich besorgt auf den Weg in seine Heimat, wie sollte dann erst Faydark aussehen, wenn es hier schon so viel Zerstörung gab...
Es war grauenhaft für einen Beschützer der Natur. Überall waren Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen oder, wenn sie sich der Kraft des Orkans mit Erfolg widersetzt hatten, so sehen viele der alten Bäume so aus, als würden sie den nächsten Winter nicht überstehen.
Wie es wohl erst in Kelethin aussehen wird, dachte er. Nicht nur um die Stadt machte er sich sorgen, auch um die Gildenhalle. Er war fast so stolz auf die Halle, wie er auf die Gilde war, und Unmut überkam ihn, wenn er daran dachte was der Halle wiederfahren sein könnte. „Sei kein Narr, Tunare hat mich heute Nacht beschützt, sie wird auch über unsere Halle wachen“ sprach er zu sich und erspähte in dem Augenblick im Dunst des Morgens seine Heimat. Man konnte noch nichts erkennen, es sah aus wie immer und sein Herz machte einen leichten Sprung, sollte, die Stadt in den Bäumen verschont worden sein, sollte der Sturm an seiner Heimat vorbei gezogen sein?

Schnell stellte sich heraus, das auch Kelethin nicht verschont wurde von der Macht der Zerstörung aber Tunare musste über ihre Kinder gewacht haben, denn der Schaden war nicht allzu groß. Der erste Aufzug war ausgefallen und er sah einige fleißige Waldelfen, die versuchten den Schaden zu richten. Doch der zweite Aufzug war verschont geblieben und wie immer wurde er gut bewacht.
„Seit gegrüßt werter Barthalo, ihr kommt in seltsamen Zeiten zu uns“ sprach einer der Wachmänner ihn an.
„So sagt mir, ist jemand verletzt, wie groß ist der Schaden? Kann ich euch behilflich sein?“ Die Worte sprudelten nur so heraus.
„Ihr solltet schnell in eure Gildenhalle eilen, es scheinen dort einige seltsame Dinge zu geschehen. Master Klingensturm soll dort einen spärlich bekleideten Hochelfen hingetragen haben, der überhaupt nicht gut aussieht“
„Habt dank für diese Information, ich werde mich sofort dort hin begeben“, mit diesen Worten sprang er auf den sich gerade erhebenden Aufzug und fuhr der Stadt entgegen.
Er rannte mit einer Geschwindigkeit zu der Halle, die ungewöhnlich flink war und als er in die Halle stürzte sah er da einen Hochelfen liegen der ihm sehr wohl bekannt war.
„Finin, was ist mit euch geschehen?“ entfuhr es ihm und als er in die Runde schaute, sah er in die bekannten Gesichter seiner Gilde, die ihn besorgt anschauten........

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Barthalo Edhelorn
Dragon Master
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Amberyll ( Gast )
Beiträge:

27.03.2001 22:05
#5 Re: Der Sturm, der Schwur, der Hass... Antworten
Amberyll erwacht erschöpft nach einer Nacht des Grauens. Nicht nur schreckliche Alpträume hatten sie in der Nacht begleitet sondern auch eine Sturm. Ein Sturm so gewaltig als hätten die Götter Tunare und Innorruk in zwietracht einen Kampf geführt. Sie versucht sich zu orientieren in der Dunkelheit in der sie erwacht ist. Plötzlich fällt ihr ein was geschehen ist. Sie war auf dem Weg zu ihrer Heimatstadt Kelethin gewesen als sie nahe der Stadt Kaladim von dem Umwetter überrascht wurde. Da sie nicht bei den Zwergen um Unterschlupf betteln wollte hat sie sich eine kleine Höhle gesucht, was ihr wesentlich angenehmer erschien als zwischen lauter kleinen Tunichtguten zu nächtigen. Noch benebelt von den Ereignissen der letzten Nacht packt sie ihre Sachen zusammen um sich nun auf den Weg zu machen. Als sie die kleine Höhle verlässt bietet sich ihr ein Anblick des Grauens. "Bei Tunare" entfährt es ihr, " Was ist geschehen?" Überall liegen tote Bäume verstreut. Der Sturm hat seine Spuren hinterlassen. Ein dunkler Gedanke macht sich in ihrer Seele breit. Die Alpträume....Kann es sein? sofort eilt sie Richtung Kelethin. Unterwegs begegnet sie nur wenigen Gestalten die aber alle emsig beschäftigt scheinen, den auf ihr Fragen erhält sie keine Antworten. Sie ist erleichtert als sie die ersten Ansätze der Baumstadt in dem hohen Geäst der stämmigen Riesen erspähen kann. Sie eilt sofort Richtung Aufzug um schnell zur Gildenhalle zu gelangen. Kurz bevor sie die Halle erreicht hat, verlangsamen sich Ihre Schritte. " Und was ist wenn meine Träume recht behalten?" und eine stumpfe, schwarze Angst macht sich in ihr breit. Sie blickt zur Gildenhalle und bewegt sich langsam auf die Tür zu. Mit dem letzten Mut den sie aufbringen kann stösst sie die Tür auf und das Bild das sie sieht kommt ihr wohlbekannt vor. Fassungslose Gesichter die alle auf eine Person starren : Finin, wie er abwesend am Boden liegt. Leise wispert sie vor sich hin:
"Tunare, helfe dem Dir anvertrauten, auch wenn er Dir entsagt haben möge".......

Talwan ( Gast )
Beiträge:

27.03.2001 23:56
Re: Der Sturm, der Schwur, der Hass... Antworten
Wie so oft in den vergangenen Tagen saß der jüngste Ranger der Dragons in der Gildenhalle über sein Werkzeug gebeugt und versuchte sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Doch der Sturm der um die Halle wüttete ließen seine Sinne immer wieder abschweifen.

So anders war das was seine Sinne bei diesem Sturm wahrnahmen. Die sonst so vertrauten Geräusche der Händler, Reisenden, Kinder und das Rauschen der Blätter in den Baumkronen die gedämpft in die Halle drangen waren verstummt. Die Bäume stöhnten unter dem Druck des Windes und der Regen peitschte gegen die Wände der Gildenhalle. Selbst die Flammen die sonst die Halle hell erleuchteten spendeten nur ein fades Licht.

So machte Talwan wieder und wieder die Runde in der Halle um sich zu versichern, daß die Halle keinen Schaden nahm.

Seine Gedanken schweiften immer wieder zu seinen Kameraden die sonst wo auf Norrath wanderten und den Gefahren trotzten die sich ihnen in den Weg stellten. Möge Tunare bei ihnen sein dachte er als er sich zur Meditation auf den Boden setzte.

Doch auch die Meditation sollte seine Unruhe nicht besämftigen. Dennoch nahmen seine Sinne das Nahen einer Person war. Der Schritt war schwer, doch es war kein Mensch, zu kurz die Schritte, widerum für einen Zwerg zu weit.

Ohne das er es wahrnahm schloss sich seine Hand um den Knauf seines Schwertes. Als sich die Tür öffnete erblickte er das vertraute Gesicht eines erfahrenen Rangers. Doch nur kurz währte die Freude das Ratsmitglied zu erkennen. Noch bevor er die Person erkannte die Whychwthiel über seine Schulter trug, ließ in das Gesicht des Rangers erstarren. Wut, Entsetzen und Ohnmacht standen dort geschrieben. Bei Tunare was war geschehen. Bevor er sich fassen konnte legte der ältere Ranger den Körper eines Hochelfen auf den Boden.

Ratlos was er tun könnte kniete er neben Whychwethiel neider . Wer war der Fremde? Der ältere Ranger schien ihn nicht wahrzunehmen. Während er seine Gebete an Tunare richtete füllte sich die Halle ...
g.z. Talwan Squirrelfriend

Barthalo ( Gast )
Beiträge:

29.03.2001 00:56
OOC: Was Finin verschwiegen hat Antworten
Es gibt schon mehr von der Geschichte zu lesen, andere Handlungsstränge und Ideen. Zu finden ist das ganze unter der folgenden URL:
http://www.drachenreich.de/finin.htm
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Barthalo Edhelorn
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